Was ist X Layer und wie funktioniert dieses Blockchainnetzwerk innerhalb des Ethereum-Ökosystems?

Was ist X Layer?
X Layer ist ein Layer-2-Netzwerk, das auf Ethereum aufbaut und von OKX gestartet wurde. Eine Layer 2 verarbeitet Transaktionen außerhalb des Ethereum-Mainnets und nutzt Ethereum als zugrunde liegende Basis. Ziel ist es, mehr Transaktionen zu verarbeiten und das in der Regel zu niedrigeren Kosten als direkt auf Ethereum.
Das X Layer Mainnet hat die Chain ID 196. Eine Chain ID ist eine eindeutige Nummer, mit der Wallets und Anwendungen erkennen können, mit welchem Blockchainnetzwerk sie verbunden sind. Der native Token von X Layer ist OKB. Dieser Token wird verwendet, um Gas Fees im Netzwerk zu bezahlen.
X Layer ist EVM-kompatibel. EVM steht für Ethereum Virtual Machine, die Umgebung, in der Smart Contracts auf Ethereum ausgeführt werden. Durch diese Kompatibilität können Entwickler viele bekannte Ethereum-Tools nutzen und Smart Contracts in Sprachen wie Solidity schreiben. Außerdem verwendet X Layer dieselbe Art von 0x-Adressen wie Ethereum.
Das bedeutet nicht, dass jede Ethereum-App automatisch auch auf X Layer funktioniert. Entwickler müssen ihre Anwendung selbst auf X Layer verfügbar machen. Auch Dinge wie Liquidität, Oracles und Vertragsadressen können sich je nach Netzwerk unterscheiden.
X Layer nutzte bei der ursprünglichen Einführung Technologie aus dem Polygon-Ökosystem. Später ist das Netzwerk auf den OP Stack umgestiegen. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Softwarekomponenten, mit denen sich Ethereum-Layer-2-Netzwerke aufbauen lassen. X Layer funktioniert damit heute als optimistic rollup: Transaktionen werden auf der Layer 2 verarbeitet und standardmäßig als gültig betrachtet, können aber innerhalb eines bestimmten Zeitraums angefochten werden, wenn es Belege dafür gibt, dass etwas nicht stimmt.
Das Netzwerk ist permissionless. Das bedeutet, dass externe Entwickler ohne vorherige Genehmigung Dapps, Smart Contracts und Tokens auf X Layer veröffentlichen können. Das heißt aber nicht, dass OKX oder X Layer diese externen Anwendungen kontrolliert oder garantiert. Nutzer sollten deshalb selbst prüfen, mit welcher Anwendung und welchem Smart Contract sie sich verbinden.
Wichtigste Erkenntnisse
- X Layer ist eine EVM-kompatible Ethereum Layer 2, die mit OKX verbunden ist.
- Das Mainnet hat die Chain ID 196 und nutzt OKB für Gas Fees.
- X Layer läuft heute auf dem OP Stack und nicht mehr ausschließlich auf der früheren Polygon-Technologie.
- Ethereum-Adressen, Solidity-Smart-Contracts und viele Ethereum-Tools passen grundsätzlich zu X Layer.
- Externe Entwickler können Dapps und Tokens veröffentlichen, diese sind aber nicht automatisch sicher oder geprüft.
Wie funktioniert X Layer als Ethereum Layer 2?
X Layer verarbeitet Transaktionen auf einer separaten Layer 2 oberhalb von Ethereum. Dadurch muss nicht jede einzelne Handlung separat auf dem Ethereum-Mainnet ausgeführt werden. So kann X Layer mehr Transaktionen verarbeiten und die Kosten für Nutzer in der Regel niedriger halten.
Angenommen, du sendest OKB an jemanden oder nutzt eine Dapp auf X Layer. Deine Transaktion geht zuerst an den Sequencer. Das ist der Teil des Netzwerks, der Transaktionen sammelt, ordnet und in neue X-Layer-Blöcke aufnimmt. X Layer verwendet derzeit einen trusted Sequencer. Das bedeutet, dass diese Aufgabe noch nicht von einem vollständig offenen Netzwerk unabhängiger Sequencer übernommen wird.
X Layer basiert auf dem OP Stack und nutzt ein optimistic-rollup-Modell. Dabei wird der Zustand, den die Layer 2 übermittelt, zunächst als gültig behandelt. Die Architektur hat eine Challenge-Periode von sieben Tagen, in der ein angefochtener Zustand über ein Fault-Proof-Verfahren angefochten werden kann. Dieses Verfahren ist derzeit nicht vollständig permissionless: X Layer nutzt ein permissioned Dispute Game, sodass nur autorisierte Parteien als Challenger auftreten können.
Die Verbindung zu Ethereum läuft über Smart Contracts und eine Bridge. Wenn du über die offizielle Infrastruktur ein Asset von Ethereum nach X Layer verschiebst, sendest du es zuerst an einen Bridge-Contract auf Ethereum. Ein Bridge-Service registriert dieses Ereignis und sorgt dafür, dass das entsprechende Asset auf X Layer verfügbar wird.
Bei einer Auszahlung nach Ethereum beginnt der Prozess auf X Layer. X Layer nutzt dafür auch Infrastruktur von AggLayer. Dabei werden Daten zur Auszahlung gesammelt und kryptografisch bewiesen, bevor die Auszahlung auf Ethereum endgültig abgewickelt werden kann.
Die genaue Wartezeit hängt deshalb vom verwendeten Weg ab. Die Challenge-Periode des Optimistic-Rollup-Protokolls bedeutet nicht, dass jede Einzahlung, jede Auszahlung über eine Bridge oder jede Auszahlung über eine Krypto-Börse automatisch sieben Tage dauert.
X Layer stützt sich also bei einem Teil seiner Sicherheit und Abwicklung auf Ethereum, hat aber zusätzlich eigene Komponenten, denen du vertrauen musst. Der Sequencer ist derzeit trusted, das System für Challenges ist permissioned und bestimmte Verträge können von berechtigten Parteien aktualisiert werden.
Welche Anwendungen hat X Layer?
X Layer ist vor allem auf On-Chain-Finanzanwendungen ausgerichtet. Dazu gehören DeFi, Zahlungen, Handel und die Tokenisierung von Real-World Assets.
DeFi steht für decentralized finance. Das sind Finanzanwendungen auf einer Blockchain. Über solche Apps kannst du zum Beispiel Tokens tauschen, verleihen oder leihen, ohne dass ein traditioneller Finanzintermediär jede Transaktion ausführen muss.
X Layer kann auch genutzt werden, um Assets zwischen verschiedenen Blockchains zu verschieben. Seit August 2026 ist natives USDC auf X Layer verfügbar. Auch das Circle Cross-Chain Transfer Protocol, meist CCTP genannt, unterstützt das Netzwerk.
CCTP ist ein Protokoll zum Verschieben von nativem USDC zwischen unterstützten Blockchains. Dabei wird USDC auf dem einen Netzwerk verbrannt und nach der Verifizierung auf dem anderen Netzwerk erneut gemintet. Du verschiebst also keine eingepackte Kopie von USDC über eine traditionelle Bridge. Mehr über diese Art von Verbindungen liest du in unserem Artikel über Cross-Chain-Krypto.
X Layer wird außerdem um Exchange OS erweitert. Das ist eine Infrastruktur, mit der Entwickler Handelsmärkte für unter anderem Spot Trading, Perpetuals und Outcome Markets aufbauen können.
Exchange OS verteilt die Arbeit auf zwei Umgebungen. Die X Layer EVM verwaltet unter anderem Assets und Governance. TradeZone ist für schnelles Order-Matching und die Ausführung von Transaktionen gedacht. Diese Infrastruktur wird schrittweise ausgerollt und ist daher nicht dasselbe wie eine gewöhnliche Dapp, die vollständig innerhalb der EVM läuft.
Welche Anwendungen du tatsächlich auf X Layer nutzen kannst, hängt davon ab, was Entwickler auf dem Netzwerk gebaut haben. Dass eine Dapp verfügbar ist, bedeutet nicht automatisch, dass sie sicher ist oder ausreichend Liquidität hat.
Welche Rolle spielen Smart Contracts auf X Layer?
Smart Contracts sind Programme, die auf X Layer automatisch vorher festgelegte Regeln ausführen. Sie bilden die Grundlage vieler Dapps, zum Beispiel für Tokens, Swaps, Kredite, NFTs, Governance und Bridges.
Angenommen, du möchtest über eine Dapp Token A gegen Token B tauschen. Dafür gibst du aus deiner Krypto-Wallet eine Transaktion frei. Der Smart Contract führt den Swap dann nach den Regeln aus, die im Code hinterlegt sind. Für so eine On-Chain-Transaktion zahlst du auf X Layer Gas Fees in OKB.
X Layer ist EVM-äquivalent. Dadurch können Entwickler viele bestehende Ethereum-Smart-Contracts und Entwicklungstools auch auf X Layer nutzen. Das bedeutet nicht, dass eine komplette Ethereum-App automatisch ohne Anpassungen funktioniert. Die Oberfläche, Liquidität, Oracles, Vertragsadressen und Verbindungen zu anderen Protokollen müssen ebenfalls für X Layer geeignet sein.
Ein technisch funktionierender Smart Contract ist außerdem nicht automatisch sicher. Es kann Fehler im Code geben, und manche Verträge geben Administratoren zusätzliche Befugnisse. Auch eine bösartige Website kann versuchen, dich dazu zu bringen, eine Freigabe für das Ausgeben von Tokens zu erteilen. Prüfe deshalb genau, welche Berechtigung du einem Smart Contract gibst.
Welche Transaktionen können Nutzer auf X Layer ausführen?
Auf X Layer kannst du unter anderem OKB und unterstützte Tokens senden und empfangen. Du kannst auch Transaktionen signieren, mit denen du Smart Contracts nutzt.
OKB hat dabei eine besondere Rolle. Es ist der native Gas-Token von X Layer. Wenn du selbst eine normale On-Chain-Transaktion ausführst, brauchst du deshalb in der Regel OKB, um die Gas Fees zu bezahlen.
Über Dapps kannst du zum Beispiel:
- Tokens tauschen;
- Liquidität zu einem Pool hinzufügen;
- Tokens verleihen oder leihen;
- NFTs nutzen oder versenden;
- einem Smart Contract die Erlaubnis geben, bestimmte Tokens zu verwenden;
- Assets über eine Bridge oder Krypto-Börse zwischen Netzwerken verschieben.
Welche Möglichkeiten es gibt, hängt von der Dapp ab, die du nutzt.
Achte bei USDC besonders darauf, welche Version du verwendest. Seit August 2026 gibt es natives USDC von Circle auf X Layer, aber ältere gebridgte Varianten wie USDC.e und USDC_Bridged können weiterhin existieren. Sie können ähnliche Namen oder Ticker haben, während sich die Vertragsadresse und die Art der Ausgabe des Tokens unterscheiden.
Prüfe deshalb bei Tokens immer das Netzwerk und die Vertragsadresse, bevor du eine Transaktion ausführst.
Wie nutzt du X Layer?
Du kannst X Layer mit einer EVM-kompatiblen Krypto-Wallet oder über einen Dienst nutzen, der das Netzwerk unterstützt.
OKB ist der native Gas-Token von X Layer. Für eine normale On-Chain-Transaktion, etwa das Senden von Tokens oder die Nutzung eines Smart Contracts, brauchst du deshalb in der Regel OKB, um die Gas Fees zu bezahlen.
Wenn du eine Self-Custody-Wallet nutzt, verwaltest du deine Seed Phrase und Private Keys selbst. Wer Zugriff auf diese Daten hat, kann grundsätzlich auch deine Krypto verwalten. Teile sie deshalb niemals mit einer Dapp, Bridge, Website oder einem Support-Mitarbeiter.
Wenn du X Layer manuell zu einer geeigneten Wallet hinzufügen möchtest, brauchst du die Netzwerkdaten. Das X Layer Mainnet verwendet die Chain ID 196 und OKB als nativen Token. Deine Wallet verbindet sich über einen RPC-Node mit dem Netzwerk.
X Layer unterstützt zwei Möglichkeiten, dieselbe Wallet-Adresse darzustellen. Das Standard-EVM-Format beginnt mit 0x. Daneben gibt es das XKO-Format, bei dem XKO für dieselbe Folge von Adressdaten steht.
Eine 0x-Adresse und die dazugehörige XKO-Adresse verweisen also auf dasselbe On-Chain-Konto. XKO soll vor allem eine X-Layer-Adresse leichter erkennbar machen. Nicht jede externe App unterstützt dieses Format bereits. Für Dapp-Verbindungen wird derzeit noch automatisch die normale 0x-Adresse verwendet.
Beispiel: Du hast USDC auf X Layer, aber kein OKB? Dann kannst du das USDC zwar in deiner Wallet sehen, aber für eine normale On-Chain-Transaktion brauchst du in der Regel OKB für Gas. Manche Dienste können andere Möglichkeiten anbieten, um Transaktionskosten abzuwickeln.
Wie bridgest du Assets nach X Layer?
Du kannst Assets über eine Bridge nach X Layer bringen, über CCTP für natives USDC oder über eine Krypto-Börse, die Auszahlungen nach X Layer unterstützt.
Die alte offizielle Bridge-Oberfläche von X Layer wurde im August 2025 eingestellt. X Layer verweist Nutzer seitdem auf Bridges von Drittanbietern. Welche Routen verfügbar sind, kann sich dadurch ändern.
Bei einer Bridge ist es wichtig zu prüfen, von welchem Netzwerk du startest, zu welchem Netzwerk du gehst und welche Token-Version du erhältst.
Eine typische Bridge-Transaktion läuft so ab:
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Route auswählen Wähle eine Bridge, eine CCTP-Route oder eine Auszahlung über eine Krypto-Börse. Prüfe, ob sowohl dein aktuelles Netzwerk als auch X Layer unterstützt werden.
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Krypto-Wallet verbinden Öffne die offizielle Oberfläche des Dienstes und verbinde deine Wallet. Prüfe die URL, bevor du eine Freigabe erteilst.
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Token und Netzwerke auswählen Wähle die Blockchain, auf der deine Tokens aktuell liegen, und X Layer als Ziel. Prüfe auch, welche Version des Tokens du erhältst. Das ist zum Beispiel bei USDC wichtig.
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Transaktionen bestätigen Bei manchen Tokens musst du zuerst dem Bridge-Contract erlauben, deine Tokens zu verwenden. Danach bestätigst du die eigentliche Bridge-Transaktion. Prüfe beide Transaktionen, bevor du sie signierst.
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Auf die Verarbeitung warten Wie das Asset technisch verarbeitet wird, unterscheidet sich je nach Bridge. Tokens können zum Beispiel auf der einen Blockchain gesperrt und auf X Layer als eine andere Darstellung verfügbar werden. Bei CCTP funktioniert das anders: Natives USDC wird auf dem einen Netzwerk verbrannt und auf dem anderen Netzwerk erneut gemintet.
Eine Bridge verschiebt also nicht immer buchstäblich denselben Token von Blockchain A zu Blockchain B. Die technische Konstruktion unterscheidet sich je nach Protokoll. Dadurch können sich auch die Risiken unterscheiden, etwa durch Smart Contracts, Liquidität oder die Abhängigkeit vom Bridge-Anbieter.
Was sind die Vorteile und Einschränkungen von X Layer?
X Layer kombiniert Kompatibilität mit Ethereum mit schnellerer Verarbeitung und in der Regel niedrigeren Transaktionskosten als direkt auf dem Ethereum-Mainnet. Dem stehen allerdings technische Abhängigkeiten und zusätzliche Risiken gegenüber.
Zu den möglichen Vorteilen gehören:
- EVM-Kompatibilität: X Layer verwendet dieselbe Art von Konten, Smart Contracts und viele der gleichen Entwicklungstools wie Ethereum. Dadurch können Entwickler bestehende Ethereum-Technologie relativ einfach auf X Layer nutzen.
- Niedrigere Transaktionskosten: Transaktionen werden zuerst auf X Layer verarbeitet, statt alle einzeln auf dem Ethereum-Mainnet. Dadurch können die Kosten für Nutzer niedriger ausfallen.
- Schnelle Blöcke: X Layer nennt eine Blockzeit von etwa einer Sekunde. Dadurch können Transaktionen schnell auf X Layer verarbeitet werden.
- OKB als nativer Gas-Token: OKB wird verwendet, um normale On-Chain-Transaktionen auf X Layer zu bezahlen, und verbindet das Netzwerk mit dem breiteren OKX-Ökosystem.
- Natives USDC und CCTP: Natives USDC von Circle ist auf X Layer verfügbar und kann über CCTP zwischen unterstützten Blockchains verschoben werden.
Die tatsächlichen Kosten und die Transaktionsgeschwindigkeit können sich ändern. Sie hängen unter anderem von der Netzwerkauslastung, den Protokolleinstellungen und dem Preis von OKB ab. Bei der Nutzung von Bridges, Swaps oder Krypto-Börsen können außerdem zusätzliche Kosten anfallen.
Eine wichtige Einschränkung ist, dass X Layer noch nicht in allen Bereichen vollständig dezentral funktioniert. Das Netzwerk verwendet derzeit einen trusted Sequencer zum Ordnen von Transaktionen. Auch bestimmte Rollen für das Vorschlagen und Anfechten des Netzwerkzustands stehen nur autorisierten Parteien zur Verfügung.
Außerdem können berechtigte Parteien bestimmte Smart Contracts von X Layer aktualisieren. Dadurch sind Nutzer teilweise von diesen Administratoren und von der Art und Weise abhängig, wie Upgrades durchgeführt werden. Bei manchen Änderungen gibt es keine lange verpflichtende Wartezeit, in der Nutzer ihre Assets zuerst abziehen können.
Hinzu kommen die üblichen Risiken von Blockchain-Anwendungen. Dazu zählen Fehler in Smart Contracts, Risiken von Bridges, Phishing, Fake-Tokens und vorübergehende Störungen. Auch externe Dapps auf X Layer können ihre eigenen Administratoren, Bedingungen und technischen Risiken haben.
Fazit
X Layer ist eine EVM-kompatible Ethereum Layer 2, die Transaktionen außerhalb des Ethereum-Mainnets verarbeitet und OKB als nativen Gas-Token nutzt. Das Netzwerk ist auf Anwendungen wie DeFi, Zahlungen, Handel und das Verschieben von Assets zwischen verschiedenen Blockchains ausgerichtet.
Da X Layer an Ethereum-Technologie anknüpft, können Entwickler viele bestehende EVM-Tools und Smart Contracts nutzen. Für Nutzer können Transaktionen schneller und günstiger sein als direkt auf dem Ethereum-Mainnet. Außerdem unterstützt das Netzwerk Anwendungen wie natives USDC und CCTP.
Gleichzeitig ist X Layer nicht vollständig dezentralisiert. Der Sequencer ist derzeit trusted, bestimmte Rollen im System sind permissioned und berechtigte Parteien können Protokollverträge aktualisieren. Darüber hinaus bringen externe Dapps, Bridges und Tokens ihre eigenen Risiken mit sich.
Wer X Layer nutzt, sollte deshalb nicht nur auf Transaktionsgeschwindigkeit und Kosten achten, sondern auch verstehen, welche Smart Contracts, Bridges und Administratoren an einer Anwendung beteiligt sind.